16.05.2026 - 17.05.2026 EUROW/Ottensheim
Am vergangenen Wochenende fand in Ottensheim die EUROW-Ruderregatta statt.
In den letzten Jahren ist diese Regatta stetig gewachsen, sodass mittlerweile zahlreiche Meldungen aus dem In- und Ausland für spannende Rennen sorgen.
Der stark verregnete Samstag drückte zwar etwas auf die Stimmung, sportlich gab es für unsere Mannschaften aber einiges zu berichten. Unsere beiden Schüler-Doppelzweier starteten im Time Trial mit insgesamt 24 Booten. Konstantin und Felix belegten Rang 16 und zogen damit ins C-Finale ein.
Valerian und Oleksii gelang hingegen ein nahezu perfektes Rennen. Mit ihrem gewohnt großen Siegeswillen setzten sie sich mit 14 Sekunden Vorsprung auf das zweitplatzierte Boot an die Spitze des Zeitfahrens. Einmal mehr eine fabelhafte Vorstellung – der Sieg im A-Finale war damit das klare Ziel.
Da unsere B-Junioren Maxi und Akim aus verschiedenen Gründen die Disziplin wechseln mussten und auch in der Renngemeinschaft Athleten getauscht wurden, blieb im ersten Rennen als neu formierte Mannschaft im A-Vierer ohne mit Donau leider nur der letzte Platz.
Deutlich besser lief es anschließend im A-Doppelzweier: Mit der viertbesten Zeit aus beiden Vorläufen zogen unsere B-Junioren ins A-Finale ein.
Die beiden Schüler-Zweier stiegen danach gemeinsam in den Vierer. Im Vorlauf erreichten sie den zweiten Platz und sicherten sich damit ebenfalls die Teilnahme am A-Finale.
Im B-Junioren-Achter belegten unsere Burschen in Renngemeinschaft mit LIA und Pirat den dritten Platz im Lane Race – gar nicht so übel.
Der Sonntag begann mit hervorragenden Bedingungen: warm, trocken und bestes Ruderwetter.
Den Auftakt machten unsere Schüler im Doppelzweier. Bei Felix und Konsti lief leider nicht alles optimal, am Ende wurde es Platz 6 im C-Finale und Gesamtrang 18.
Valerian und Oleksii konnten sich im A-Finale bereits nach 250 Metern leicht vom Feld absetzen und bauten ihren Vorsprung komfortabel aus. Vielleicht sogar etwas zu komfortabel: Valerian riss einen Krebs, der mindestens fünf Sekunden kostete. Glücklicherweise ging sich der Sieg dennoch sehr eindeutig für unsere Burschen aus – inklusive beinahe Herzinfarkt beim Trainer.
Akim und Max erwischten im Vierer (RGM DOW) diesmal ein deutlich besseres Rennen. Trotz ihrer noch geringen Erfahrung in dieser Bootsklasse sicherten sie sich den zweiten Platz hinter Donau und vor LIA, dem direkten Konkurrenten um einen Platz bei internationalen Entsendungen.
Der Schüler-Vierer erreichte in Ersatzformation den fünften Platz. In Anbetracht der fehlenden gemeinsamen Vorbereitung ist das ein absolut akzeptables Ergebnis.
Unsere B-Junioren gingen anschließend im Finale des A-Doppelzweiers an den Start. Dort taten sich unsere Burschen deutlich schwerer als im Vorlauf; möglicherweise war der Seitenwind auf manchen Bahnen ein Nachteil – Outdoor-Sport eben. Trotzdem reichte die Leistung für eine weitere Qualifikation für die Olympic Hopes im 2x.
Im Achter starteten unsere Burschen erneut in Renngemeinschaft mit LIA und Pirat. Nach einem guten Vorlauf reichte es im Finale leider nur für Platz vier. Oberösterreich gewann in Renngemeinschaft vor Donau Wien. Schade, dass in Oberösterreich eine vereinsübergreifende Zusammenarbeit gelingt, während in Wien zwei Achter aufgestellt werden, von denen am Ende keiner gewinnt. Unsere Burschen hätten leistungsmäßig sicher in einen „Best of Wien“-B-Juniorenachter gepasst. Der wertvolle Achter-Platz bei den Olympic Hopes geht nun aller Voraussicht nach an unsere Freunde aus Oberösterreich.
Durch die Qualifikation für die Olympic-Hopes-Regatta in zwei Disziplinen musste eine Entscheidung getroffen werden. Trainer Noah und seine Burschen entschieden sich für den 2x.
Athleten und Trainer gehen nun in die verdiente Auswärts-Pause. Das Rudergeschehen beschränkt sich für uns in den nächsten Wochen auf Regatten in Wien – eine nette Abwechslung.
Text & Fotos & Video: Noah Robibaro
. . . und hier noch ein Video:











