08.03.2025 bis 09.03.2025, HEAD OF THE RIVER AMSTEL

Der Saisonstart – wie jedes Jahr erfolgte für Masters beim „HEAD OF THE RIVER AMSTEL“, die ca. 8 Kilometer Ruderregatta in Amsterdam.

Bei strahlendem Wetter – zwei Jahre zuvor hatten sie noch einen Schneesturm – trafen Rudereri:nnen aus Österreich, Tschechien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und der Schweiz zu dieser großen Regatta für 4x/4+ und 8+ aufeinander. Wie auch bisher kamen die meisten Ruderer:innen aus Deutschland und den Niederlanden.

Bei der deutsch-österreichischen Renngemeinschaft mit Mitgliedern aus 8 unterschiedlichen Clubs war 2025 das klare Ziel endlich zu gewinnen, waren sie doch die Jahre zuvor immer „nur“ Zweiter. Eine krankheitsbedingte Ummeldung Heiko Schulz (dem langjährigen 2- Partner von Matthias Schuman, Weltmeister im Achter in 1978) galt es zu ersetzen – danke an den etwas jüngeren Alwin Otten (man kennt Ihn vom Siegersteg in vielen Skull Bootsklassen) der eingesprungen war, zwang sie zum Start in Masters F statt in Masters G. Sie konnten dieses Jahr sogar Ansgar Wessling – Olympiasieger 1988 für den Steuerbordschlag gewinnen. Schlagen durfte Andreas, der einzige „Ösi“ im Boot.

Nach einem schönen Rennen mit SZ 32/33 und Endspurt mit 34/35 waren sie sehr optimistisch. Zumindest so lange, bis sie das offizielle Ergebnis gesehen haben. Wieder „nur“ Zweiter und das mit einem so hohen Abstand zum Sieger wie noch nie – über 40 Sekunden.

Bei Masters G hätten sie einen souveränen Sieg geholt. Die Zeit mit 7 solchen ehemaligen Internationalen „Kalibern“ sowohl im Boot als auch danach verbringen zu dürfen und die Gespräche beim Abendessen haben Andreas für die über +40 Sekunden mehr als entschädigt. So fühlt sich eine gelebte „Ruderfreundschaft“ an. Aber dennoch 2026 muss und wird es dann endlich klappen….

Text: Andreas Kral; Fotos & Video: Natascha Kral siehe unten: