17.10.2026-18.10.2026, 9th Sevilla International Rowing Masters Regatta
Eine ganz besondere Regattastrecke in SEVILLA:
- Heuer fand bereits ein Weltcup, vom 29 bis 31 Mai statt. Die Tschechen (Leichtgewichte) trainieren im Winter dort.
- Die Ruder-Weltmeisterschaften 2002 wurden Ende September dort ausgetragen. Es wurden 328 Boote mit 932 Athleten aus 53 Ländern in 26 Wettbewerben gemeldet. Erstmals wurden auch Ruder-Weltmeister im Pararudern in zwei Klassen unter 38 Athleten ermittelt. Und ein gewisser Robert Sens wurde damals im 4Cx Weltmeister.
Austragungsort ist auch heuer diese traditionsreiche Regattastrecke des CEAR La Cartuja auf dem Guadalquivir, der mitten durch die Stadt führt.
Wie immer um diese Jahreszeit, ist es in Sevilla noch Sommer. Temperaturen um die 30 Grad sind „normal“. So auch diesmal. Und das Teilnehmerfeld wird immer größer und zunehmend internationaler. Viele Boote aus Italien – hier vom Verein CC ROMA und Circolo Canottieri ROMA, Frankreich, Deutschland, UK, IRL, Portugal und eben auch ein Österreicher bildeten das Teilnehmerfeld.
Der Schwerpunkt lag auf TeilnehmerInnen der Altersklassen C-G, wobei hier eher die älteren Klassen mit höheren Teilnehmerfeldern besetzt waren.
Jeweils drei F 2- oder C 4- gab es bei den Damen. Neun F 2X, je sieben 2X und 4x in E und acht 2X in D. Und 4 D 8+ sollen auch nicht unerwähnt bleiben.
Bei den Herren neun D 1X, 8 Einer in F und in G (hier auch 7 G 2-) und sogar 7 (!) Einer in H. Und so weiter...
Kristztof Giecold, ein in Paris - bei Port Marly- rudernder Belgier, der schon in Bled statt Walter Vogel eingesprungen ist hat die Organisation einer Mannschaft übernommen und die Buchungen der „Rental Boats“ von Falcon. Diese konnte man zum überaus „stolzen“ Preis von 45,- je Sitz mieten. Was blieb uns übrig. Auch Filippi war zu gleichen Preisen mit Booten vertreten.
Die Meldungen im spanischen Buchungstool übernahm ein Ihm bekannter Ruderer aus Banyoles – Miquel Junca Riuro, der auch im 4X und 4- mit uns und einem Clubkollegen aus Paris – Eric Maniglier - gerudert ist. Weiters starteten wir im 2X gegeneinander – d.h. Kristtof mit mir gegen den Rest vom 4X.
SAMSTAG: Begonnen hat es ja ganz gut, konnten wir den G 4X unserer Abteilung mit 3:47,7 mit 4,75 Sekunden Vorsprung gewinnen. Als Gegner war Henrique Baixinho – kein Unbekannter, konnte er doch 2019 als LGW eine WM Medaillie errudern.
Nicht mehr so gut lief es im G 2X wo wir gegen den CA Vichy und den „Sieger aus Bled“ – einfach Lospech - mit deutlichem Abstand von 19 Sekunden (!) mit einer Zeit die man im Einer fährt nur Zweite wurden.
Und ganz furchtbar war der 4-. Die Zeit von 3:54,6 reichte nur für den letzten Platz. Kann nur empfehlen mindestens 2-3 gemeinsame Trainings zu machen und auch das Steuern vom Bug ist nicht zu unterschätzen, aber gelegentlich waren wir auch in der uns zugewiesenen Bahn. Also am Bootsmaterial lag es sicher nicht.
SONNTAG; war noch ein MIX Rennen mit zwei Spanierinnen – eine war mal im Kader – geplant. Beide kannte ich schon von anderen Regatten in Sevilla kannte. Kristztof war leicht zu dem E 4X zu überreden. Wir mussten Ihn jedoch zu dritt vom Siegersteg abholen, denn nach seiner Siegerehrung für den 2- mit seinem Clubkollegen stieg er „fliegend“ zu uns um, um 40 Minuten später im Mix 4x zu starten. Der Start war so, daß wir leicht vorne lagen aber nur einige hundert Meter. Die lokalen Gegner neben uns brauchten nicht lange um vor uns zu sein...
Eine schöne - inklusive Flug, Hotel und Bootsmiete sowie Meldegebühr jedoch auch relativ kostspielige-Regatta und ich überlege schon ob und mit wem ich 2027 in Sevilla starten könnte....
Es gab auch einen lifestream. https://www.youtube.com/watch?v=c1KHy3kqU3w
Hier kann man alle Rennen verfolgen und sich einen guten Eindruck verschaffen, wenn man dort selbst einmal starten möchte.
Ergebnisse: https://remoandaluz.es/wp-content/uploads/2026/10/RESULTADOS-SRMR2026.pdf
Bericht: Andreas Kral & Fotos: Natascha Kral











